Asiatische Tigermücke bekämpfen
Mit den steigenden Temperaturen im April erwacht nicht nur die Natur, sondern leider auch ein ungebetener Gast: die Asiatische Tigermücke. Im letzten Jahr hat sie sich leider auch in Muttenz weiter ausgebreitet. Mit aktiver Vorsorge und einem gezielten Einsatz von Larviziden durch öffentliche Hand und Private im ganzen Gemeindegebiet, soll die Population möglichst klein gehalten werden.
Was ist im Frühling zu tun?
Tigermücken sind „Containerbrüter“. Ihnen genügt die Wassermenge eines Flaschendeckels für ihre Eier. Daher sind jetzt alle Gefässe mit stehendem Wasser zu leeren und die Gefässinnenseite mit einer Bürste gründlich zu reinigen. Dies gilt auch für Topfuntersetzer oder Blumenvasen auf dem Friedhof. Ganz wichtig ist es, Regenfässer und Brunnen mit einem Deckel zu verschliessen oder mit einem engmaschigen Mückennetz (Maschenweite 1.5 mm oder kleiner) und Gummiband abzudichten. In Vogelbädern und Tiertränken muss das Wasser mindestens wöchentlich ausgewechselt werden.
Kostenlose Abgabe eines biologischen Larvizids
Bei unvermeidbaren Wasseransammlungen wie zum Beispiel in Entwässerungsschächten oder nicht abdeckbaren Regenfässern kann ein biologisches Larvizid auf der Basis des Bacillus thuringiensis israelensis eingesetzt werden. Dieses tötet gezielt Steckmückenlarven ab, ist aber für Menschen, Haustiere, Bienen und andere Insekten harmlos. Das Produkt VectoBac G ist auf der Gemeinde Muttenz kostenlos erhältlich. Die Abgabe erfolgt am Schalter Information und über den Fachbereich Umwelt (umwelt@muttenz.ch).
In naturnahen Teichen und natürlichen Gewässern ist der Einsatz von Mitteln gegen Tigermücken nicht nötig. Dort werden die Tigermückenlarven von natürlichen Feinden gefressen.
Für alle, die mehr über die asiatische Tigermücke wissen wollen, gibt es auf der kantonalen Webseite www.neobiota.blExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. aktuelle Informationen.
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Weitere invasive Tierarten – Augen auf! In Muttenz und der Region Basel bereiten neben der Asiatischen Tigermücke zunehmend weitere invasive Tierarten wie die Asiatische Hornisse, die Ameisenart Tapinoma nigerrimum und der Waschbär Probleme. Diese Neozoen haben negative Auswirkungen auf die Biodiversität und auf das Vorkommen heimischer Tierarten (z.B. Honigbienen). Für eine wirksame Bekämpfung sind wir auf Beobachtungen angewiesen. Bitte dokumentieren Sie diese nach Möglichkeit mit einem Foto und nutzen die offiziellen Meldestellen. Die entsprechenden Adressen finden Sie im Internet. Wichtig: Nester der asiatischen Hornisse nie selbst entfernen. |
Zugehörige Objekte
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| Merkblatt stopp Tigermuecke BL 2026 (PDF, 4.52 MB) | Download | 0 | Merkblatt stopp Tigermuecke BL 2026 |