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Marlene McCarty / Christoph Oertli / Stefan Karrer

24. Jan. 2020
11:00 - 17:00 Uhr
Di bis So

Marlene McCarty:
Marlene McCarty (*1957, USA/CH) ist in Basel keine Unbekannte. Von 1978 bis 1983 studierte sie an der Allgemeinen Kunstgewerbeschule in Basel. Nach ihrem Umzug 1983 nach New York arbeitete sie u.a. als stellvertretende Leiterin der MoMA-Abteilung für Grafikdesign. Früh wurde sie Mitglied des AIDS-Aktivismuskollektivs Gran Fury, das mit Auftritten wie 1990 an der Biennale in Venedig international für Aufsehen sorgte. McCarty untersucht mit alltäglichen Materialien wie Grafit und Kugelschreiber brisante gesellschaftliche Themen, die von sozialer und sexueller Ungleichheit, der Rolle der Frau bis hin zu Transbiologie reichen. Sie ist Professorin an der NYU Steinhardt. Die Ausstellung ist McCartys bislang umfangreichste Präsentation in der Schweiz und stellt neben Arbeiten der letzten Jahre auch ein neues Projekt vor, das einmal mehr auf dezidierte Art und Weise Fragen an Macht- und Wissensverteilung innerhalb unserer Gesellschaft stellt. Hierfür kooperiert das Kunsthaus erstmals mit den Merian Gärten. Das zentrale Zusammenspiel von Mensch und Natur, das durch Wissen, Verständnis und Gestaltung zu einem kulturellen Gut werden kann, ist dabei das zentrale, verbindende Moment.

Christoph Oertli:
Seit den 1990er-Jahren prägt der aktuell wieder in Basel wohnhafte Künstler Christoph Oertli (*1962 in Winterthur) mit seinen Performances und vor allem Videoarbeiten das (Schweizer) Kunstgeschehen. Zentral in den Videoarbeiten Oertlis steht der Mensch in seinem Umfeld und Beziehungsfeld. Die aktuell einmal mehr sehr wichtige und relevante Diskussion um den Körper in seiner Vulnerabilität, seinen Konnotationen, Möglichkeiten und Einschränkungen und vor allem Fragen nach der (eigenen) Identität verhandelt Oertli bereits seit längerer Zeit in seinen Videoarbeiten. Der urbane Raum unterschiedlicher Länder ist dabei wichtiges und prägendes Setting. Meist kommen seine Videos ohne Sprache aus und konzentrieren sich auf verdichtete, präzise und intensiv gefilmte Szenen. Es ist die bislang umfangreichste Präsentation der Video- und Soundarbeiten des Künstlers. Begleitet wir die Ausstellung von einer Publikation, die in der Binding Sélection d’Artistes erscheint.

Stefan Karrer:
Müde blickende Wassertropfen, Forumsdiskussionen über Aussprache und Bedeutung des fotografischen Begriffs Bokeh und zwei maltesische Höhlen, die um einen homerischen Mythos konkurrieren sind Ausgangspunkte der im Kunsthaus gezeigten neuen Videoinstallation von Stefan Karrer (*1981 in Basel). Zentral für das Schaffen des in Wien lebenden Künstlers sind Internetplattformen und deren digitales Material, das er auf das Verhältnis von Mensch und Technik grundlegend untersucht. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Künstlerbuch, das im Mark Pezinger Verlag erscheint, sowie eine Soundperformance.

«Solo Position» ist ein Wettbewerbsformat, das sich an KünstlerInnen der Region richtet und ihnen eine erste institutionelle Einzelausstellung ermöglicht. Auf Initiative von kulturelles.bl wurde der Wettbewerb im Frühjahr 2019 zum sechsten Mal öffentlich ausgeschrieben. Mitglieder der Jury waren die Fachkommission Kunst des Kantons Basel-Landschaft sowie die Direktorin des Kunsthaus Baselland.

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