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Hinter den Kulissen der Museen Muttenz: Corona bremst auch die Museen aus

Barbara Rebmann

Nach einer heftigen und sehr emotional geführten Diskussion anlässlich unserer August-Sitzung ist nun für die Arbeitsgruppe Museen (AGM) klar, es wird in diesem Jahr keine öffentlichen Veranstaltungen und keine Museumssonntage mehr geben. Leider wurden die Einschränkungen für den Museumsbetrieb bisher nicht so weit gelockert wie es uns von den Lokalitäten her dienlich wäre. Auch die Empfehlung des Verbandes Museen der Schweiz (VMS) und des Museumsverbundes Baselland (KIM.bl) lautet nach wie vor, dass von Ü65-Leuten geführte Museen besser geschlossen bleiben. Da in der AGM mit einer Ausnahme alle schon Ü65, davon drei sogar Ü70 sind, dürfen wir uns doch auch aus Eigenschutz an diese Empfehlungen halten.

Dass in unseren Museen kaum genügend Abstand zwischen den Gästen eingehalten werden kann ist allen klar, die die Räumlichkeiten schon einmal besucht haben. Zu eng und kleinteilig ist etwa der Wohntrakt im Bauernhaus und auch im Ortsmuseum gibt es nach wie vor die Durchgänge, wo sich dann alle neueintretenden und bereits intensiv schauenden Gäste unweigerlich nahekommen. Ein weiterer Punkt ist der schrumpfende Personalbestand der AGM. Erna Imark hat nämlich ihren Rücktritt aus der AGM per Ende Juni bereits umgesetzt und ein Ersatz ist noch nirgends in Sicht. Daher müsste zusätzlich externes Hilfspersonal aufgeboten werden, um das Einhalten der Abstände in allen Räumen und bei den Eingängen zu beaufsichtigen und Berührtes laufend zu desinfizieren. Also haben wir uns schweren Herzens zum Verzicht durchgerungen.

Für einen normalen Bauernhaussonntag mit frischem „Holzoofe-Brot“ und „Bäsebeiz“ müsste das seit 10 Monaten geschlossene Haus vorher zuerst von oben bis unten durchgeputzt werden. Das nimmt mit genügend externer Hilfe einen halben Tag in Anspruch. Dass sich dieser grosse Putz- und Personalaufwand für die noch verbleibenden drei Museumssonntage im BhM mit je einer Handvoll Gästen lohnt, ist unseres Erachtens nicht gegeben.

Der üblicherweise sehr gesellige Arbeitstag Mitte Oktober fällt ebenfalls aus. Bisher konnte man die Herbstarbeiten wie das Hobeln des Sauerkrautes oder das Mosten ganz aus der Nähe anschauen oder gleich selber Hand anlegen. Auch die speziellen Handwerker liessen sich gerne über die Schulter und auf die Finger schauen. Das alles wäre nun Corona-bedingt nur mit entsprechendem Abstand möglich.

Was aber sicher stattfinden wird, ist das Adventsfenster in der Bauernhausstube. Diese Sonderausstellung kann von der AGM problemlos nach den Corona-Schutzkonzepten vorbereitet werden. Allerdings werden wir auf den Apéro im Schopf verzichten müssen. Ob wir möglicherweise am 6. Dezember dann draussen servieren, so wie es in den ersten Jahren dieser Sonderausstellung jeweils schon durchgeführt wurde, wird sich zeigen. Hier gilt: lassen Sie sich überraschen und lesen Sie die Veranstaltungshinweise.

 



Datum der Neuigkeit 13. Aug. 2020