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Multimedianetz-Gebühr wieder auf altem Niveau - Veränderungen bringen sowohl Freude als auch Ängste mit sich - Sich per E-Mail an Gemeindetermine erinnern lassen - Trommelbewilligung vor und nach der Basler Fasnacht 2016 - Für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen - Neue Verkehrsregeln ab 2016 - Gründung eines Gemeinschaftsgartens auf dem Pflanzgartenareal Fröscheneckweg - Grabgestaltung und Unterhalt

Aus dem Gemeinderat
  • Multimedianetz-Gebühr wieder auf altem Niveau

Aus der Verwaltung
  • «Veränderungen bringen sowohl Freude als auch Ängste mit sich»
  • Sich per E-Mail an Gemeindetermine erinnern lassen
  • Trommelbewilligung vor und nach der Basler Fasnacht 2016
  • Für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen
  • Neue Verkehrsregeln ab 2016
  • Gründung eines Gemeinschaftsgartens auf dem Pflanzgartenareal Fröscheneckweg (Hallenbad)
  • Grabgestaltung und Unterhalt

Aus dem Gemeinderat

Multimedianetz-Gebühr wieder auf altem Niveau
Nach einem längeren politischen Weg hat die Stimmbevölkerung am 27. November 2005 dem Ausbau der ehemalige Grossgemeinschaftsanlage (GGA) dem heutigen Multimedianetz (MMN) zugestimmt. Gemäss § 3 Reglement Multimedianetz (MMN, ehemals GGA) Muttenz (Nr. 43 100) müssen die Erstellungs-, Betriebs- und Verwaltungskosten unter anderem auch durch die Benutzungsgebühr gedeckt werden. Die Kosten für diesen Ausbau von rund 7.5 Mio. Franken wurden ab 1. Januar 2011 über eine befristete Erhöhung der Monatsgebühren um 4 Franken auf 16 Franken pro Anschluss finanziert. Anlässlich dieser Erhöhung stellte der Gemeinderat in Aussicht, die Erhöhung auf fünf Jahre zu beschränken. Die finanzielle Entwicklung Multimedianetzes seit 2011 entspricht der gemeinderätlichen Finanzplanung. Die Monatsgebühr wird somit ab 2016 wieder auf den ursprünglichen Beitrag von 12 Franken pro Anschluss reduziert. Ende dieses Jahres kann die Nettoschuld der Spezialfinanzierung Multimedianetz dank dem geplanten Ertragsüberschuss selbst mit dieser Gebührensenkung sogar in ein Nettovermögen umgewandelt werden.

Muttenz, 11. Januar 2016
DER GEMEINDERAT
(Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Gemeindeverwalter Aldo Grünblatt Tel. 061 466 62 01)

Aus der Verwaltung

«Veränderungen bringen sowohl Freude als auch Ängste mit sich»
Die Gemeindeversammlung hat für die Thematik der sozialen Nachhaltigkeit im Polyfeld Muttenz im Budget 2014 einen Kredit beschlossen. In der Folge beauftragte der Gemeinderat die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW (HSA) mit der Bearbeitung dieses wichtigen Aspekts der Arealentwicklung. Als erste konkrete Aktion haben Studierende Passantinnen und Passanten nach ihrer Beziehung zum Polyfeld befragt. Aus diesen persönlichen Gesprächen sind Plakate entstanden, die am 18. Januar an einer Vernissage präsentiert werden. Der Muttenzer HSA-Student Mohan Buser war von Anfang an mit dabei.

Herr Buser, was macht das Polyfeld für Studierende der HSA so interessant?
Für uns ist es immer spannend zu beobachten, wie sich ein Stadt- oder Ortsteil weiterentwickelt und wie die Bevölkerung einen solchen Wandel aufnimmt. Veränderungen bringen sowohl Freude und Neugierde als auch Ängste und Wehmut mit sich – Gefühle die ernst genommen werden müssen. Die Soziale Arbeit kann hier eine vermittelnde Rolle zwischen den Planungsinstanzen und der Bevölkerung einnehmen. Es ist jeweils interessant zu sehen, wie viel Teilhabe die Bevölkerung bei solchen Projekten hat. Beim Polyfeld explizit ist es die Durchmischung von Wohnflächen, Grossunternehmen, KMU und Bildungsplattformen, die sich als reizvolle Grundlage darbietet. Alle Bereiche haben Ansprüche, Wünsche und Ängste, die es in Einklang zu bringen gilt.

Sie leben selbst in Muttenz. Hatten Sie schon vor der Arbeit an der Plakatserie «Unterwegs für Polyfeld Muttenz» einen Bezug zum Ortsteil?
Ich bin 2012 hierher gezogen und sozusagen ein Neo-Muttenzer. Doch wie es der Zufall wollte, lebte ich bis im letzten Frühjahr an der Hofackerstrasse und somit mitten im Polyfeld. Dadurch habe ich, wenn auch nur am Rande, mitbekommen, dass sich in diesem Quartier etwas tut. Mit der Erarbeitung eines Leistungsnachweises im Studium zum Thema Polyfeld begann ich, mich vertieft mit der Thematik zu befassen.

Beim Projekt geht es um soziale Nachhaltigkeit. Für viele ist das ein abstrakter Begriff. Wie haben Sie ihn den Passantinnen und Passanten erklärt?
Dieser Begriff ist tatsächlich sehr abstrakt und geht man in die Tiefe, erkennt man die Komplexität der Thematik. Ich selbst habe ihn gegenüber den Passantinnen und Passanten gar nicht verwendet, sondern versucht, durch gezielte Fragen an deren Beziehung zum Polyfeld zu gelangen. Daraus haben wir dann gemeinsam ein individuelles Statement für das Plakat abgeleitet.

Wie waren die Reaktionen?
Ich war überrascht, wie gut die meisten über die geplanten und bereits realisierten Schritte im Polyfeld bescheid wussten und wie positiv die Reaktionen ausfielen. Jedoch muss auch gesagt werden, dass sich die Skeptikerinnen und Skeptiker nicht durch Plakate exponieren wollten. Was die Gründe dafür sind, wäre natürlich spannend gewesen, genauer zu eruieren, hätte aber den Rahmen dieses Projektes gesprengt.

Inwiefern haben Sie selber von dieser Arbeit mit Menschen ausserhalb der HSA profitiert?
Im Grossen und Ganzen ist das nichts Neues für mich, da ich den praxisbegleiteten Studiengang besuche und neben zwei Vorlesungstagen pro Woche Vollzeit als Sozialpädagoge in Ausbildung im Massnahmezentrum Arxhof in Niederdorf arbeite. Neu war für mich die Praxisarbeit im Themengebiet der Quartierforschung. Bisher kannte ich es nur aus der Theorie. Ich muss sagen, dies ist ein äusserst spannender, kreativer und vor allem wichtiger Arbeitsbereich für die Soziale Arbeit.

Was erwarten Sie als Student von der Zukunft des Polyfelds? Schliesslich wird mit dem Neubau für die Fachhochschule Nordwestschweiz auch die HSA auf das Areal ziehen.
Ich erhoffe mir, dass das Polyfeld ein offenherziges, lebendiges und vielseitiges Quartier wird, in dem sich Menschen mit verschiedenem Hintergrund begegnen und austauschen können. Dasselbe wünsche ich mir vom FHNW-Neubau. Leider erlebe ich das neue Gebäude als Bachelor-Student nicht mehr. Aber wer weiss, ob ich irgendwann Mal noch den Master mache.

Zur Person
Mohan Buser ist in Muttenz wohnhaft und studiert seit 2012 an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Seinen Bachelor-Abschluss plant der 26-Jährige für den Sommer 2016.
Interviewfragen: Mohan Buser

Vernissage
Bevor die Plakate "Unterwegs für Polyfeld Muttenz" im Polyfeld zu sehen sind, werden sie an einer Vernissage präsentiert. Dazu laden der Gemeinderat Muttenz und die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW herzlich ein; Montag, 18. Januar 2016, 18 Uhr, Polyfeld-Haus, Hofackerstrasse 14, Muttenz


Sich per E-Mail an Gemeindetermine erinnern lassen
Auf muttenz.ch, Rubrik Online-Schalter / Info-Abonnement können Sie sich für eine automatisierte E-Mail-Zustellung anmelden und erhalten Hinweise und Erinnerungen z.B. für:
  • Anlässe aus dem Veranstaltungskalender
  • Abfallsammlungen (Weihnachtsbaum, Grüngut, Papier, Sonderabfall) sowie Häckseltage
  • Abstimmungs- und Wahltermine
  • Einreichung Steuererklärung (31. März) oder Zahlungstermin Gemeindesteuern (31. Oktober).

Trommelbewilligung für Marschübungen vor und nach der Basler Fasnacht
Das Musizieren mit Trommeln, Pfeifen und anderen Fasnachtsinstrumenten zum Beispiel im Hardwald, Auhafen, Pferdesportanlage Schänzli, usw. wird gemäss Polizeireglement der Gemeinde Muttenz zu den folgenden Zeiten bewilligt:
Vor der Basler Fasnacht ab Montag, 18. Januar bis Sonntag, 14. Februar 2016 von 10.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 22.00 Uhr.
Nach dem Basler Morgestraich vom Montag, 15. Februar 2016 ist das Musizieren und Trommeln im Siedlungsgebiet an den Bummelsonntagen 21., 28. Februar und 6. März 2016 jeweils ab 13.30 Uhr gestattet.

Für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen
Die aktualisierte Dienstleistungsbroschüre 2016/2017 für Seniorinnen und Senioren in Muttenz ist da!
Darin finden Sie alle Angebote zu den Themen Wohnen im Alter, Essen, Entlastung von Angehörigen, Unterstützung und Pflege im Alltag, Allgemeine Dienstleistungen, Freizeit-Angebote, Fahrdienste sowie alle wichtigen Notfall-Telefonnummern.
Die Broschüre wird Ende Januar 2016 allen Haushaltungen in Muttenz mit Personen 60+ per Post zugestellt. Weitere Exemplare können jederzeit auf der Gemeinde bezogen werden.
Auch auf der Website der Gemeinde Muttenz, Seniorenangebote, kann die Broschüre unter Online-Schalter /Downloads heruntergeladen werden:
Für die Arbeitsgruppe für Altersfragen
Elisabeth Rudin-Schaffner, Präsidentin

Neue Verkehrsregeln ab 2016
Die Verkehrsregelordnung ist bereits seit 1962 in Kraft. Seither hat sich die Situation auf den Strassen stark verändert. Weil der Bundesrat eine Anpassung der bestehenden Gesetze für dringend notwendig erachtet, will er mit den neuen Artikeln mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer schaffen und den aktuellen Bedürfnissen im Verkehr Rechnung tragen.

Ab 2016 gibt es einige neue Verkehrsregeln, die alle Verkehrsteilnehmer beherzigen sollten. Davon betroffen sind das Rückwärtsfahren, das Loslassen des Fahrradpedals und der Kinderanhänger am Fahrrad. Die Gemeindepolizei Muttenz erhielt bereits mehrere Anrufe von Personen zu den neuen Verkehrsregeln und möchte Klarheit schaffen.

Rückwärtsfahren
Das Rückwärtsfahren mit dem Auto ist neuerdings nur noch dann gestattet, wenn es darum geht, rückwärts zu Parkieren oder zu Wenden. Das Rückwärtsfahren über eine längere Strecke ist demzufolge nicht mehr gestattet, ausser wenn die Weiterfahrt durch ein Hindernis unmöglich ist. Diesen Entscheid begründet der Bundesrat damit, dass überdurchschnittlich viele tödliche Unfälle auf rückwärtsfahrende Autos zurückzuführen sind.

Fahrradpedale loslassen, Veloanhänger
Ab sofort ist es gestattet, das Pedal des Fahrrads loszulassen. Aber Vorsicht: wer freihändig Fahrrad fährt, wird weiterhin gebüsst. Wer mit einem Veloanhänger, auch Fahrrad-Kinderanhänger unterwegs ist, darf seit diesem Jahr ebenfalls den Velostreifen benutzen.

Die Gemeindepolizei Muttenz gibt allen Personen, die unsicher sind, wie sich im Verkehr verhalten sollen, gerne Auskunft und wünscht im neu angebrochenen 2016 eine sichere Fahrt.

Gründung eines Gemeinschaftsgartens auf dem Pflanzgartenareal Fröscheneckweg (Hallenbad)
Auf den Aufruf im September 2015, beim Aufbau eines Gemeinschaftsgartens auf den grösseren Pflanzgartenarealen der Gemeinde Muttenz mitzumachen, haben sich mehrere Personen gemeldet. In zwei Treffen wurden bereits das Areal bestimmt und erste Rahmenbedingungen festgelegt.
„Gemeinschaftsgärten“, „Community Gardening“, „Urban Gardening“, „Potagers urbain“ oder „plantages“ sind unterschiedliche Spielformen einer neuen Gartenbewegung, deren Ziel eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion auf Klein- und Kleinstflächen in der Stadt ist. Wichtige Anliegen der Bewegung sind das Arbeiten mit der Natur, das gemeinschaftliche Gärtnern und die Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen.

Auf einem Aufruf der Gemeinde im September 2015, beim Aufbau eines Gemeinschaftsgartens mitzumachen, haben sich mehrere Personen gemeldet. An je einem Treffen Ende Oktober und Ende November wurden ein geeignetes Areal ausgewählt und erste Ideen ausgearbeitet. Auf dem Pflanzgartenareal Fröscheneckweg beim Hallenbad kann durch das Zusammenlegen benachbarter, unverpachteter Pflanzgärten die Fläche für den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens bereitstellen werden. Erste Ideen, wie der Gemeinschaftsgarten aussehen könnte, sind bereits vorhanden. So soll der Gemeinschaftsgarten aus gemeinschaftlich genutzten Flächen (Kompostplatz, Sitzplatz) und aus verschieden grossen, in eigener Verantwortung genutzten Kleinstgärten bestehen. Auf einem Teil der Fläche soll zudem ein ProSpecieRara-Beerengarten entstehen.

Der Gemeinschaftsgarten soll auf eine nachhaltige Art und Weise bewirtschaftet werden und neben dem Gärtnern auch als Lern- und Begegnungsorte dienen. Neue Mitglieder können vom Erfahrungsschatz der bereits Mitmachenden profitieren. Bei längerer Abwesenheit übernehmen andere Mitglieder die Bewirtschaftung (z.B. Giessen während der Ferien).

Am Mittwoch, den 27. Januar 2016, um 18.30 Uhr findet im Karl Jauslin-Saal auf der Gemeindeverwaltung ein nächstes Treffen statt. Wenn Sie Lust am Gärtnern und am gemeinsamen Arbeiten haben und mitmachen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, am Treffen teilzunehmen. Ob jung oder alt, Einzelperson oder Familien, mit oder ohne Kinder, am Projekt können alle in Muttenz wohnhaften Personen mitmachen. Bei Fragen zum Projekt melden Sie sich bitte bei der Abt. Umwelt (Telefonnummer 061 466 62 76, umwelt@muttenz.bl.ch).

Abteilung Umwelt

Grabgestaltung und Unterhalt
Friedhöfe sind nicht nur in Muttenz und der umliegenden Region Orte der Ruhe, Würde, Kultur und Natur. Die Muttenzer Einwohnerschaft hat ihrem Friedhof mit einem Reglement einen rechtlichen Rahmen gegeben und der Gemeinderat hat die Details dazu in einer Verordnung festgehalten.

Um das Gesamtbild des Friedhofs weiterhin ansprechend zu erhalten wird das Friedhofpersonal gestützt auf § 18 der Verordnung zum Bestattungs- und Friedhofreglement ab 25. Januar 2016 verdorbenen Grabschmuck und Weihnachtsdekorationen entfernen.

Bei Fragen bezüglich die Arbeiten auf dem Friedhof wenden Sie sich bitte an die Friedhofgärtner, Tel. 061 461 00 09.

Die neue Broschüre; Angebot für Seniorinnen und Senioren
 

Datum der Neuigkeit 11. Jan. 2016