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Hinter den Kulissen der Museen Muttenz: Weitere Muttenzer Zeitsprünge

Ein Besuch der Fotoausstellung "Muttenzer Zeitsprünge" im Ortsmuseum ist sehr beliebt anlässlich von Klassentreffen und Familienfesten. Die alten Fotos inspirieren zu immer neuen "Weisch-no-Geschichten“. Dabei – genauso wie an den Museumssonntagen – können immer wieder neue Informationen für unsere Datensammlung gewonnen werden. Seit Ausstellungsbeginn im November 2006 sind weitere 500 Fotos als Geschenk oder als vorübergehende Leihgabe dazugekommen. Die von ihnen angefertigten Scans wurden inzwischen in die Bilddatenbank eingearbeitet und die geliehenen Originale zurückgegeben.

Bereits im letzten Sommer hatte sich eine kleine Gruppe von „alten“ Muttenzern und Muttenzerinnen in verdankenswerter Weise die Zeit genommen, mit Barbara Rebmann, der Sammlungsverantwortlichen, den damaligen Bestand von ca. zweitausend Fotos zu sichten. Dabei konnten die vorhandenen Angaben ergänzt, korrigiert und kommentiert werden. So wurden beispielsweise Übernamen von Lehrern und anderen lokalen Persönlichkeiten samt den dazugehörenden Anekdoten eingefügt. Wir sind auch weiterhin auf Informationen unserer Ausstellungsgäste angewiesen, um immer noch vorhandene Lücken füllen und allfällig vorhandene Fehler korrigieren zu können. Für historische Fotos gilt nämlich dasselbe wie für alle anderen Sammlungsobjekte: Ohne Datierung, Lokalisierung oder andere weiterführende Informationen bringen sie nichts ausser zeitraubender und meistens ergebnisloser Detektivarbeit.

Die im Ortsmuseum ausgestellten grossen Fototafeln zeigen, dass sich die zur Digitalisierung gewählten hohen Bildauflösungen für Vergrösserungen bestens eignen. Sehr gut bewährt hat sich bisher auch die Bilddatenbank MuseumPRO, welche in der Ausstellung von Museumsgästen jeglichen Alters rege genutzt wird. Somit war der vor fünf Jahren eingeschlagene Weg zur Sicherung und Verwaltung der historischen Fotos sicher richtig.

Für das korrekte Archivieren der Neuzugänge und die Dateneingabe konnte dank eines Projektkredites der Gemeinde Muttenz mit Claudia Castrischer eine fachlich kompetente Hilfe eingestellt werden. Sie entlastet die ehrenamtlich arbeitende Sammlungsverantwortliche, die nur noch gelegentlich mit technischen Tipps weiter zu helfen braucht und sich dadurch vermehrt auch für Führungen durch die Fotoausstellung zur Verfügung stellen kann.

Ein Überblick über den Sammlungsinhalt zeigt, dass vom untersten Dorfteil, auf der Seite der heutigen Post, noch gar nichts vorhanden ist. Auch jene Regionen der heutigen Industriezonen und Aussenquartiere, sowie die Überbauungen am Westhang des Wartenberges sind nur auf Flugaufnahmen dokumentiert. Der einst offene Dorfbach neben der Hauptstrasse ist nur von der Kirche bis zum Rössli fotografisch erfasst. Ebenso lückenhaft ist die Dokumentation zum lokalen Brauchtum, zu alltäglichen Arbeiten oder gar zur Inneneinrichtung von Häusern.

Darum gelangen wir mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit: Wer besitzt noch eine Aufnahme, die eine dieser Lücken schliessen kann? In welchem Haus könnte noch die unveränderte traditionelle Einrichtung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentiert werden? Jedes Mosaiksteinchen ist willkommen, um das historische Bild von Muttenz abzurunden.

Wir laden Sie dazu ein, im Ortsmuseum die historische Fotosammlung zu durchstöbern, um selbst abzuklären, ob Sie die Sammlung sinnvoll ergänzen könnten. Die Bedienung des "Fotocomputers" ist auch für Ungeübte ganz einfach und die Fotos nehmen beim "digitalen Durchblättern" keinen Schaden.

 

Dokument Hinter_den_Kulissen_der_Museen_Muttenz_25.02.08.pdf


Datum der Neuigkeit 25. Feb. 2008